Wie funktioniert die Kundensperre?

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Rechnungs-/ und Zahlungsdaten der Kunden müssen entsprechend der gesetzlichen Pflichten aufbewahrt werden, hier finden die Regelungen in HBG / AO Anwendung. Bei Beendigung des Geschäftsverhältnisses können diese Daten nicht gelöscht werden, der Kunde sollte dann gesperrt werden.

Die Kundensperre hat den Vorteil, dass während dieser Sperrzeit keine weiteren Änderungen vorgenommen werden können und für die mit dem Kunden verbunden Verträge, welche nicht explizit beendet wurden, keine weiteren Abrechnungen stattfinden.

Die Kundensperre kann also auch genutzt werden, um im oben beschriebenen Sinn einen Kunden temporär zu sperren.

Kunde sperren

Um einen Kunden zu sperren, muss man über die Kundendetails auf "Kunden sperren" klicken.

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Sowohl die Kunden- als auch die Vertragsdaten können von nun an nicht mehr geändert werden. Das gilt auch für den Kunden Self-Service (Kundenportal). Es werden für diesen Kunden keine neuen Bestellungen oder Vertragsänderungen angenommen.
Für alle aktiven Verträge des Kunden werden von nun an keine Abrechnungen mehr durchgeführt.

Die Funktionen in den Vertragsdetails sind überwiegend gesperrt. Es ist lediglich möglich, den Vertrag zu beenden, außerordentlich zu kündigen, zu annullieren oder zu verschieben.

Zahlungen für offene Forderungen sowie die evtl. laufende Zahlungseskalation sind von der Kundensperre nicht betroffen und werden weiter vom billwerk System ausgeführt.

Kunde entsperren

Die Kundensperre kann wieder aufgehoben werden, in dem man auf "Kunde entsperren" in den Kundendetails klickt.

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Nach der Entsperrung eines Kunden sind die Schalter für die "Zahlungseskalation", die "Schwellwertabrechnung", die "wiederkehrenden Zahlungen" und die "Automatische Abrechnung" deaktiviert.

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Die Schalter müssen bei Bedarf manuell eingeschaltet werden. Sobald die "automatische Abrechung" aktiviert wurde, werden sämtliche Abrechnungen des Vertrags rückwirkend durchgeführt.

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